Das Öl des Schwarzkümmels wurde schon von den Pharaonen im alten Ägypten hochgeschätzt. Heute erlebt das Gewürz als Nahrungsergänzungsmittel ein massives Comeback. Doch in den Regalen tummeln sich unzählige Produkte von stark schwankender Qualität. Wir haben bei Dominik Kobler, Experte bei der Schweizer Alpinamed AG, nachgefragt: Worauf müssen Konsumenten beim Kauf von Schwarzkümmelöl wirklich achten?
Redaktion: Herr Kobler, Schwarzkümmelöl ist derzeit in aller Munde. Ist das nur ein kurzlebiger Gesundheitstrend oder steckt mehr dahinter?
Dominik Kobler: Es ist definitiv mehr als ein Hype. Die Pflanze hat eine jahrtausendealte Tradition, besonders im Nahen Osten. Was wir heute sehen, ist vielmehr eine Rückbesinnung auf bewährte Naturprodukte. Schwarzkümmelöl ist extrem reich an ungesättigten Fettsäuren und sekundären Pflanzenstoffen. Das macht es zu einer hervorragenden, natürlichen Ergänzung für den Alltag, um das allgemeine Wohlbefinden zu unterstützen.
Redaktion: Bei der grossen Auswahl auf dem Markt: Schwarzkümmelöl ist doch eigentlich gleich Schwarzkümmelöl, oder?
Dominik Kobler: Ganz und gar nicht. Die Qualitätsunterschiede sind enorm und beginnen schon bei der Herkunft. Die hochwertigsten Samen stammen traditionell aus Ägypten. Für unsere Alpinamed Schwarzkümmelöl forte Produkte verwenden wir beispielsweise ausschliesslich echten, ägyptischen Schwarzkümmel. Doch der Rohstoff allein reicht nicht. Entscheidend ist die Verarbeitung. Das Öl muss unbedingt schonend und ohne Lösungsmittel kaltgepresst werden. Erhitzt man die Samen bei der Pressung, gehen wertvolle Inhaltsstoffe unwiederbringlich verloren.
Redaktion: Ein weitverbreiteter Ratschlag lautet, dass ein gutes Schwarzkümmelöl naturtrüb sein muss. Stimmen Sie dazu?
Dominik Kobler: Das ist ein hartnäckiger Mythos, den wir aus fachlicher Sicht korrigieren müssen. Eine Trübung bedeutet hauptsächlich, dass noch Schwebstoffe im Öl enthalten sind. Diese Schwebstoffe können jedoch dazu führen, dass das Öl viel schneller oxidiert, also ranzig wird. Ein klares, gefiltertes Öl ist nicht «weniger natürlich». Die Filtration ist im Gegenteil ein bewusster Qualitätsschritt, der zu einem sauberen, stabilen und vor allem länger haltbaren Endprodukt führt.
Redaktion: Sie sprechen oft von «Thymochinon». Was hat es damit auf sich?
Dominik Kobler: Thymochinon ist der charakteristische, massgebliche Inhaltsstoff des Schwarzkümmels. Wenn Konsumenten Schwarzkümmelöl kaufen, sollten sie unbedingt auf diesen Wert achten. Bei Alpinamed überprüfen wir das durch interne Vergleichsanalysen sehr genau. Unsere Produkte weisen von Natur aus besonders hohe Thymochinon-Gehalte auf, weshalb sie auch den Zusatz „forte“ tragen. Wir setzen das Thymochinon nicht künstlich zu, sondern erhalten es durch unsere selektionierte Rohstoffauswahl und die schonenden Verarbeitungsschritte.
Redaktion: Wie integriert man das Öl am besten in den Alltag? Der Geschmack ist ja recht speziell.
Dominik Kobler: Das stimmt, das Öl schmeckt intensiv würzig und pfeffrig. Wer diesen Geschmack schätzt, kann täglich einen Teelöffel des flüssigen Öls (Liquid) pur einnehmen oder es in die kalte Küche integrieren, etwa über Salate oder in Dips. Wichtig ist nur: Das Öl darf niemals erhitzt werden! Für alle, die viel unterwegs sind oder den Geschmack nicht mögen, sind die Schwarzkümmelöl forte Kapseln die ideale Alternative. Sie sind geschmacksneutral und liefern ebenfalls verlässlich die gewünschte Tagesdosis an Thymochinon.
Redaktion: Herr Kobler, vielen Dank für diese spannenden Einblicke!
Tipp der Redaktion: Wer beim Kauf von Schwarzkümmelöl auf Nummer sicher gehen möchte, sollte auf klare Herkunft (Ägypten), schonende Kaltpressung und einen hohen, natürlichen Thymochinon-Gehalt achten. Die erwähnten Schweizer Qualitätsprodukte (Liquid und Kapseln) finden Sie unter anderem auf der Website des Herstellers: www.alpinamed.ch.
Die Produkte findenst Du hier:
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