{"id":9615,"date":"2021-07-21T05:34:41","date_gmt":"2021-07-21T05:34:41","guid":{"rendered":"https:\/\/www.ftmedien.ch\/new-site\/?p=9615"},"modified":"2022-05-24T19:21:22","modified_gmt":"2022-05-24T17:21:22","slug":"luzern-sagt-invasiven-pflanzen-den-kampf-an","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.ftmedien.ch\/new-site\/luzern-sagt-invasiven-pflanzen-den-kampf-an\/","title":{"rendered":"Luzern sagt invasiven Pflanzen den Kampf an"},"content":{"rendered":"<h3>Seit Kurzem gibt es in Luzern einen neuen M\u00fcllsack f\u00fcr invasive Neophyten. Dabei handelt es sich um ein Pilotprojekt mit dem Ziel, importierte Pflanzen, welche die einheimische Flora verdr\u00e4ngen, zu entfernen. Ein Problem, welches in den letzten Jahren versch\u00e4rft hat.<\/h3>\n<p>Seit \u00fcber 500 Jahren bringen Reisende gebietsfremde Pflanzen, Neophyten genannt, aus fernen L\u00e4ndern bewusst, aber auch aus Versehen, in das Gebiet der heutigen Schweiz. In der Schweiz sind generell viele gebietsfremde Pflanzen anzutreffen, wie die Kartoffel, die Tomate oder die Baumnuss.<\/p>\n<p>Obwohl sich ihre Heimat ausserhalb Europas befindet, haben sich diese Pflanzen gut an die hiesigen Bedingungen akklimatisiert. Doch einige dieser Arten verhalten sich invasiv, das bedeutet, dass sie sich stark ausbreiten und die lokale Flora verdr\u00e4ngen. Auf diese Weise bedrohen sie die Artenvielfalt der Pflanzen in der Schweiz.<\/p>\n<p>Manche Neophyten sind als blinde Passagiere hierhergekommen und sind sch\u00e4dlich f\u00fcr die Gesundheit, andere destabilisieren Bachufer und besch\u00e4digen Bauten, da sie enorm kr\u00e4ftig sind und sich sehr schnell verbreiten.<\/p>\n<p>Auf der schwarzen Liste der invasiven Neophyten, welche von der Freisetzungsverordnung gef\u00fchrt wird, sind aktuell 41 Pflanzenarten notiert. Darunter der Sommerflieder, der Kirschlorbeer und der Essigbaum.<\/p>\n<p>Manche Neophyten wie der Kirschlorbeer und der Sommerflieder sind noch im Handel erh\u00e4ltlich. Im Winter 2020 hat der Bundesrat aber die Motion f\u00fcr ein Verbot des Verkaufs von invasiven Neophyten zur Annahme empfohlen. Nun will der Bundesrat in der zweiten Jahresh\u00e4lfte die Revision des Umweltschutzgesetzes zur Botschaft vorlegen.<\/p>\n<h2>Freiwillige zur Unterst\u00fctzung gesucht<\/h2>\n<p>Der Kanton Luzern k\u00e4mpft gegen die Neophyten mit der Unterst\u00fctzung seiner Gemeinden und nun auch mit Privatpersonen. Erh\u00e4ltlich ist daf\u00fcr im Kanton Luzern seit Ende Mai ein sogenannter \u00abNeophytensack\u00bb. Dieser wurde mit den drei Abfallverb\u00e4nden REAL, GALL und GKRE lanciert.<\/p>\n<p>Die total 30&#8217;000 S\u00e4cke haben ein Fassungsverm\u00f6gen von je 60 Litern. Jede Gemeinde soll 240 solcher S\u00e4cke bekommen und bei Bedarf nachbestellen. Freiwillige Pflanzenliebhaber und Gartenbesitzer f\u00fcllen diese nun mit Samen, Wurzeln und austriebsf\u00e4higen Sprossen der unerw\u00fcnschten Neophyten.<\/p>\n<p>Die vollgestopften S\u00e4cke werden dann wie normaler Kehricht zur Entsorgung bereitgestellt. Die Pflanzen sollen nicht in den Gr\u00fcnabfall gelangen, sondern verbrannt werden, damit sich ihre Samen nicht verbreiten k\u00f6nnen, wie wenn der Kompost benutzt w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Marie-Louise Kieffer ist Umweltbereiterin bei der <a href=\"https:\/\/umweltberatung-luzern.ch\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Umweltberatung Luzern<\/a>. Sie sagt: \u00abZiel ist es, nicht blinden Aktionismus zu betreiben, sondern sich gut \u00fcber die invasiven Neophyten zu informieren. Wenn man sich sicher ist, dass es sich um die gemeinte Pflanze handelt, kann sie gezielt entfernt werden.\u00bb<\/p>\n<p>Oft bestehe Verwechslungsgefahr, da einige einheimische Wildpflanzen den unerw\u00fcnschten Neophyten sehr \u00e4hnlichsehen. Deswegen lohne es sich, auf der Webseite der Umweltberatung Luzern die Beschreibungen der invasiven Neophyten zu lesen und mit der gefundenen Pflanze zu vergleichen.<\/p>\n<p>Die Umweltberatung hilft gerne bei der Bestimmung der Pflanze. Daf\u00fcr ist es wichtig, der Umweltberatung gute Fotos von der Pflanze zu liefern. Die Umweltberatung steht den Pflanzenj\u00e4gern per Mail, telefonisch oder bei einem Besuch im Bourbaki zur Verf\u00fcgung. Hier findet man Beratung und Merkbl\u00e4tter, um die Neophyten zu erkennen und sachgerecht zu bek\u00e4mpfen.<\/p>\n<h2>Kein St\u00fcck darf \u00fcbrigbleiben<\/h2>\n<p>Auf der Webseite der Umweltberatung Luzern findet man, wie die einzelnen Pflanzen bek\u00e4mpft werden k\u00f6nnen und worauf man dabei besonders achten muss. Jede Pflanze hat spezifische Eigenschaften und muss etwas anders bek\u00e4mpft werden.<\/p>\n<p>Manche Neophyten sind von Hand nur schwer zu entfernen, andere schlagen auf ihre Weise zur\u00fcck. So kann zum Beispiel der Riesenb\u00e4renklau starke Verbrennungen verursachen, weswegen sich Fachleute diesen mit der n\u00f6tigen Ausr\u00fcstung vornehmen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_13584\" aria-describedby=\"caption-attachment-13584\" style=\"width: 600px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" class=\"wp-image-13584\" src=\"https:\/\/www.ftmedien.ch\/new-site\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Sommerflieder-lockt-Schmetterling-an.jpg\" alt=\"Sommerflieder lockt Schmetterling an\" width=\"600\" height=\"424\" srcset=\"https:\/\/www.ftmedien.ch\/new-site\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Sommerflieder-lockt-Schmetterling-an.jpg 600w, https:\/\/www.ftmedien.ch\/new-site\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Sommerflieder-lockt-Schmetterling-an-300x212.jpg 300w, https:\/\/www.ftmedien.ch\/new-site\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Sommerflieder-lockt-Schmetterling-an-150x106.jpg 150w, https:\/\/www.ftmedien.ch\/new-site\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Sommerflieder-lockt-Schmetterling-an-594x420.jpg 594w, https:\/\/www.ftmedien.ch\/new-site\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Sommerflieder-lockt-Schmetterling-an-100x70.jpg 100w, https:\/\/www.ftmedien.ch\/new-site\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Sommerflieder-lockt-Schmetterling-an-200x140.jpg 200w\" sizes=\"(max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-13584\" class=\"wp-caption-text\">Der Sommerflieder mag Schmetterlinge anlocken, doch breitet er sich rasant aus, weswegen er als invasiv gilt. Bild: cquigley\/Depositphotos<\/figcaption><\/figure>\n<p>Die freiwilligen Helfer aus der Bev\u00f6lkerung sollen sich auf die Austreibung von krautigen Neophyten konzentrieren, die von Hand mitsamt der Wurzel ausgerissen werden k\u00f6nnen. Teilweise kann man dabei mit dem Spaten nachhelfen und die Wurzel ausstechen, damit auch das letzte St\u00fcck der Pflanze entfernt wird.<\/p>\n<p>\u00abEs ist wichtig, keine \u00dcberbleibsel der Pflanze liegen zu lassen oder zu verschleppen, da sich einige Pflanzen auch aus kleinen St\u00fccken wieder verbreiten k\u00f6nnen\u00bb, erz\u00e4hlt Marie-Louise Kieffer.<\/p>\n<h2>Die Bedeutung der Artenvielfalt<\/h2>\n<p>Wenn sich invasive Neophyten verbreiten, bilden sie gerne Monokulturen. Oft verbreiten sie sich an Orten, wie beispielsweise an Trockenwiesen und Feuchtgebieten, an denen bereits gef\u00e4hrdete Pflanzen wachsen, und verdr\u00e4ngen diese noch st\u00e4rker. Wenn das passiert, verschwinden nicht nur vom Aussterben bedrohte Pflanzen- sondern auch seltene Tierarten.<\/p>\n<p>\u00abDie rote Liste ist aktuell bereits lang. Die Ausbreitung der Neophyten beschleunigt ihr Wachstum\u00bb, so Kieffer. Die Bedrohung der Biodiversit\u00e4t werde deutlich untersch\u00e4tzt. Es sei nicht bloss um die Tiere und Pflanzen schade, ihr Verschwinden bringe auch dem Menschen viele Probleme.<\/p>\n<p>So seien zum Beispiel viele Wildbienenarten auf gewisse einheimische Pflanzen spezialisiert und w\u00fcrden mit ihnen aussterben. Die Wildbienen sind wiederum ein entscheidender Helfer in der Produktion von Obst und Gem\u00fcse, da sie die Pflanzen best\u00e4uben. <a href=\"https:\/\/www.ftmedien.ch\/new-site\/sos-uns-gehen-die-bienen-aus\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Wildbienen<\/a> sind viel effizientere Best\u00e4uberinnen als Honigbienen \u2013 ohne sie w\u00fcrden die Ernten viel magerer ausfallen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_13581\" aria-describedby=\"caption-attachment-13581\" style=\"width: 600px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" class=\"wp-image-13581\" src=\"https:\/\/www.ftmedien.ch\/new-site\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Ambrosia.jpg\" alt=\"Ambrosia\" width=\"600\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/www.ftmedien.ch\/new-site\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Ambrosia.jpg 600w, https:\/\/www.ftmedien.ch\/new-site\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Ambrosia-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.ftmedien.ch\/new-site\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Ambrosia-150x100.jpg 150w\" sizes=\"(max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-13581\" class=\"wp-caption-text\">Wer die Ambrosia auf seinem Grundst\u00fcck findet, muss sie bek\u00e4mpfen und ihren Standort melden. Bild: elenathewise\/Depositphotos<\/figcaption><\/figure>\n<p>Eine hohe Biodiversit\u00e4t mache das \u00d6kosystem stabiler, sagt Kieffer. Wenn in der Natur ein Problem wie eine Krankheit, ein Parasit oder die Erderw\u00e4rmung auftaucht, k\u00f6nnen biodiverse \u00d6kosysteme viel besser damit umgehen, da ihre verschiedenen Pflanzenarten unterschiedliche Eigenschaften besitzen. Monokulturen und \u00d6kosysteme mit geringer Vielfalt brechen viel schneller zusammen, da ihre Pflanzen ungef\u00e4hr die gleichen Bed\u00fcrfnisse und Schw\u00e4chen haben.<\/p>\n<p>Wenn viele Pflanzenarten auf einem Fleck vorhanden sind, sei die Wahrscheinlichkeit h\u00f6her, dass sich ein Teil von ihnen den Umst\u00e4nden anpassen kann oder bereits eine Resistenz zum Beispiel gegen Trockenheit besitzen. Wenn nur wenige Arten vor Ort sind, erleidet das \u00d6kosystem viel gr\u00f6ssere Sch\u00e4den, wenn die Pflanzen die Ver\u00e4nderung nicht ertragen.<\/p>\n<h2>Infrastrukturen und Ufer sch\u00fctzen<\/h2>\n<p>Invasive Neophyten destabilisieren auch Infrastrukturen, da sie schneller und kr\u00e4ftiger wachsen. So hat der Japankn\u00f6terich ein starkes Wurzelwerk, mit dem er die Erde auflockert und D\u00e4mme und Ufer destabilisiert.<\/p>\n<p>Einheimische Pflanzen haben ein anderes Wurzelwerk und tendieren dazu, die Ufer zu stabilisieren, da sie in die lokale Flora passen. Sie k\u00f6nnen Bauten zwar auch besch\u00e4digen, doch wachsen sie weniger schnell.<\/p>\n<p>Wenn die Ufer besch\u00e4digt werden, verlieren die Menschen Land, die Tiere und Pflanzen Lebensraum. Das Wasser der Fl\u00fcsse und Seen schwemmt die Erde langsam weg und macht sich breit. So wird der Artenvielfalt wortw\u00f6rtlich der Boden unter den F\u00fcssen weggeschwemmt.<\/p>\n<h2>So schnell wie m\u00f6glich handeln<\/h2>\n<p>\u00abDie Bek\u00e4mpfung der unerw\u00fcnschten Neophyten ist sehr aufwendig und erstreckt sich teilweise \u00fcber Jahrzehnte\u00bb, so Marie-Louise Kieffer. Nachdem man die Pflanzen entfernt hat, m\u00fcsse man w\u00e4hrend der n\u00e4chsten Jahre immer wieder kontrollieren, ob sie sich nicht aus ihren \u00dcberbleibseln regenerieren konnten.<\/p>\n<p>Dazu fehle den Kantonen oft das Budget. Deswegen werden die invasiven Neophyten auch nicht fl\u00e4chendeckend bek\u00e4mpft. Die B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger werden dazu aufgefordert, in ihrer Wohngegend die Neophyten zu melden und vor allem den eigenen Garten auf unerw\u00fcnschte Neophyten zu untersuchen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_13587\" aria-describedby=\"caption-attachment-13587\" style=\"width: 600px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" class=\"wp-image-13587\" src=\"https:\/\/www.ftmedien.ch\/new-site\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Luzern-sagt-invasiven-Pflanzen-den-Kampf-an.jpg\" alt=\"Wildbiene auf Lavendel\" width=\"600\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/www.ftmedien.ch\/new-site\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Luzern-sagt-invasiven-Pflanzen-den-Kampf-an.jpg 600w, https:\/\/www.ftmedien.ch\/new-site\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Luzern-sagt-invasiven-Pflanzen-den-Kampf-an-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.ftmedien.ch\/new-site\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Luzern-sagt-invasiven-Pflanzen-den-Kampf-an-150x100.jpg 150w\" sizes=\"(max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-13587\" class=\"wp-caption-text\">Wildbienen und Schmetterlinge sind oft auf gewisse Pflanzenarten spezialisiert. Die Abnahme der Artenvielfalt beschleunigt ihr Aussterben. Bild: valio84sl\/Depositphotos<\/figcaption><\/figure>\n<p>\u00abJe sp\u00e4ter mit der Bek\u00e4mpfung begonnen wird, desto h\u00f6her ist der Arbeitsaufwand\u00bb, erz\u00e4hlt Kieffer, \u00abeinige Arten profitieren auch vom Klimawandel\u00bb. Neophyten wie die Robinie und der Sommerflieder waren zuerst nicht invasiv, doch mit der Zeit breiteten sie sich immer aggressiver aus.<\/p>\n<p>\u00abNeophyten brauchen stets etwas Zeit, um sich ihrer neuen Umgebung anzupassen. Erst nach dieser Gew\u00f6hnungszeit kann man beobachten, ob sich die Pflanze invasiv verh\u00e4lt oder nicht\u00bb, so Kieffer. Deswegen wurden viele exotische Gartenpflanzen wie der Sommerflieder erst lange Zeit sp\u00e4ter zum Problem.<\/p>\n<h2>E-Tools von Infoflora<\/h2>\n<p>Um die Pflanzen gr\u00fcndlich auszutreiben, bietet Infoflora, das nationale Daten- und Informationszentrum der Schweizer Flora, ein Online-Feldbuch an. Dort k\u00f6nnen vom Kanton organisierte Personen sowie Freiwillige festhalten, wo und welche invasiven Neophyten sie gesichtet haben. Das Feldbuch ist auch in Form einer App erh\u00e4ltlich, damit man die Karte stets griffbereit hat und nachschlagen kann, wonach man Ausschau halten soll.<\/p>\n<p>Infoflora bemerkt auf seiner Webseite, dass der Kanton auf die Zusammenarbeit mit den Gemeinden vertraut, da diese ihre Gebiete besser kennen und deswegen effizienter arbeiten k\u00f6nnten. Infoflora f\u00fchrt eine Priorit\u00e4tenliste, was die Eliminierung einiger Pflanzenarten anbelangt.<\/p>\n<p>Zuoberst auf der Liste stehen die Ambrosia, der Sommerflieder, der Essigbaum und der Riesen-B\u00e4renklau. Wenn man auf dem eigenen Grundst\u00fcck eine Ambrosia findet, ist man laut der Webseite von Infoflora sogar gesetzlich dazu verpflichtet, ihren Standort zu melden und sie zu bek\u00e4mpfen.<\/p>\n<p>Die Umweltberatung Luzern steht bei Fragen bez\u00fcglich Pflanzen kostenlos zur Verf\u00fcgung. Auf der Umweltberatungswebseite findet man viele Informationen: Die Ansprechpersonen in jeder Gemeinde, Pflanzenbestimmungshilfen, Bek\u00e4mpfungshinweise und ein Werkzeug zur Erfassung von Neophytenstandorten. Auch die Abgabestellen der Neophytens\u00e4cke sind aufgef\u00fchrt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit Kurzem gibt es in Luzern einen neuen M\u00fcllsack f\u00fcr invasive Neophyten. Dabei handelt es sich um ein Pilotprojekt mit dem Ziel, importierte Pflanzen, welche die einheimische Flora verdr\u00e4ngen, zu entfernen. Ein Problem, welches in den letzten Jahren versch\u00e4rft hat. 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