{"id":1557,"date":"2017-10-07T09:57:57","date_gmt":"2017-10-07T07:57:57","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fon-times.ch\/?p=1557"},"modified":"2022-05-24T16:48:53","modified_gmt":"2022-05-24T14:48:53","slug":"bitte-hoert-nicht-auf-zu-essen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.ftmedien.ch\/new-site\/bitte-hoert-nicht-auf-zu-essen\/","title":{"rendered":"\u201eBitte h\u00f6rt nicht auf zu essen\u201c"},"content":{"rendered":"<h3>Ein Gramm zu viel hier, eine K\u00f6rbchengr\u00f6sse zu wenig da \u2013 nie haben wir uns mehr mit dem Bild des idealen K\u00f6rpers auseinandergesetzt als heute. Und nie haben wir mehr gegen dieses vermeintliche Bild rebelliert.<\/h3>\n<p>Body Shaming und Body Love \u2013 zwei Lager, die im echten Leben und in den sozialen Medien einen erbitterten Kampf zu f\u00fchren scheinen. Und mittendrin stecken die Werbe-Industrie und zahlreiche Tunings-Apps, Filter und Co. Die Dokumentation \u201eEmbrace\u201c (englisch f\u00fcr \u201eUmarmung\u201c) will dem Ganzen ein Ende setzen und bezieht klar Stellung f\u00fcr das Lager der Selbstliebe.<\/p>\n<p>Der Kosmetikhersteller Dove war sicher einer der ersten, der gezeigt hat, wie in der Werbebranche getrickst wird. Der Spot \u201eEvolution\u201c aus dem Jahr 2006 zeigte, wie aus einer normalen Frau mittels Grafikprogramm ein Model wurde \u2013 ein bisschen Fett weg hier, ein bisschen Augen vergr\u00f6ssern da, fertig war das Werbeplakat mit einer Frau, die mit der urspr\u00fcnglichen Person nur noch wenig gemein hatte.<\/p>\n<p>Doch genau diese Werbebilder sind es, mit denen wir uns tagt\u00e4glich vergleichen. Die uns sagen, was sch\u00f6n ist. Eine Computeranimation zeigt das erstrebenswerte Ziel. Aber im wahren Leben gibt es kein Photoshop-Programm, welches uns optimiert. Grund f\u00fcr die Kampagne damals war eine Umfrage des Herstellers. Das Ergebnis war erschreckend: Nur zwei Prozent der befragten Frauen w\u00fcrden sich als sch\u00f6n bezeichnen.<\/p>\n<p>Dabei ist es eigentlich ganz einfach, die eigene Sch\u00f6nheit zu sehen: Man muss sich bewusst daf\u00fcr entscheiden. Das f\u00e4llt den meisten jedoch schwer, da sie tagt\u00e4glich umringt sind von perfekt retuschierten Werbebildern und gepimpten Social Media-Kan\u00e4len. Das hat auch Spuren in der Gesellschaft hinterlassen und m\u00fcndet schliesslich im Body Shaming.<\/p>\n<p>\u00dcbersetzt bedeutet dass, wenn wir nicht in die gesellschaftlich anerkannten Ideale passen, m\u00fcssen wir uns Kritik von aussen anh\u00f6ren. Und genau diesem Thema hat sich der Film \u201eEmbrace\u201c angenommen. Damit unterst\u00fctzen die Macher klar die Anh\u00e4nger der Gegenbewegung \u2013 Body Love oder auch Body Positvity, die sich f\u00fcr mehr Selbstliebe einsetzen.<\/p>\n<p>Wie weit die gesellschaftliche Kritik gehen kann, zeigt im Film das Beispiel der Fotografin <strong>Jade Beall<\/strong>, die M\u00fctter vor und nach der Geburt fotografiert hat. Da ist halt nicht mehr alles straff und knackig. Eine Schwangerschaft ist f\u00fcr jeden K\u00f6rper eine Herausforderung und die hinterl\u00e4sst Spuren.<\/p>\n<p>Dennoch m\u00fcssen sich diese Frauen Kritik anh\u00f6ren, wenn sie zwei Monate nach der Entbindung noch nicht aussehen wie Heidi Klum. Teilweise ist in den Kommentaren von \u201eeklig\u201c und \u201eGruselkabinett\u201c die Rede.<\/p>\n<p>So begann auch Taryn Brumfitts Geschichte. Sie gebar drei Kinder und wurde immer unzufriedener mit ihrem K\u00f6rper. Sie trainierte hart, achtete auf ihre Ern\u00e4hrung und nahm schliesslich an einem Body Building-Wettbewerb teil. Sie hatte den vermeintlich perfekten Bikini-Body und all die anderen Teilnehmerinnen auch. Trotzdem h\u00f6rte sie von diesen Frauen S\u00e4tze wie: \u201eMein Hintern ist nicht prall genug.<\/p>\n<p>Und hier habe ich eine unsch\u00f6ne Speckfalte.\u201c Da dachte sich die Fotografin: \u201eWenn diese Frauen schon ungl\u00fccklich sind, die so hart an dem K\u00f6rper gearbeitet haben, wie sollen sich dann alle anderen Frauen jemals wohlf\u00fchlen?\u201c.<\/p>\n<p>Hinzu kam, dass die Arbeit am \u201eperfekten K\u00f6rper\u201c Zeit und Energie gekostet hat. Zeit, die sich nicht mit ihrer Familie verbringen konnte und Energie, die im t\u00e4glichen Leben fehlte.<\/p>\n<p>Das machte sie noch unzufriedener als zuvor. Das sollte so nicht sein: \u201eDa sagte ich mir, mein K\u00f6rper ist ein Gef\u00e4hrte und kein Monument. Ich m\u00f6chte ihn bewegen und gesund leben, aber auf meine Art.\u201c Hinzu kamen die Schuldgef\u00fchle ihrer Tochter gegen\u00fcber. Sie wollte ein Vorbild sein und zeigen, dass man den K\u00f6rper so lieben kann, wie er ist.<\/p>\n<p>Als sie mit den Di\u00e4ten und dem exzessiven Sport aufh\u00f6rte, kamen nat\u00fcrlich wieder ein paar Kilo dazu. Dennoch: \u201eDas Di\u00e4t-Buch wegzuschmeissen war das befriedigendste Gef\u00fchl in meinem Leben.\u201c So entstand ihr Vorher-Nachher-Foto, das sich rasend schnell im Netz verbreitete und sie dazu veranlasste, das Crowdfunding-Projekt zur jetzt erschienenen Dokumentation \u201eEmbrace\u201c anzustossen.<\/p>\n<p>Das Foto zeigt die Fotografin Brumfitt vorher beim Wettbewerb im Bikini und danach, als sie wieder anfing ihr Leben zu leben, wie es ihr in den Kram passte \u2013 mit zwei Kleidergr\u00f6ssen mehr. Trotzdem wirkte sie auf dem zweiten Bild gl\u00fccklicher.<\/p>\n<p>Nachdem sie das Foto ver\u00f6ffentlicht hatte, erhielt sie zahlreiche Nachrichten von Frauen, die mit ihrem eigenen Aussehen zu k\u00e4mpfen haben. Das zeigte ihr, wie pr\u00e4sent das Thema im t\u00e4glichen Leben ist.<\/p>\n<p>Seit Jahren nimmt die Body Love-Bewegung immer weiter zu. Auf ihrer Reise um die Welt hat Brumfitt auch Frauen getroffen, die nicht nur gegen ein paar Kilos k\u00e4mpfen, sondern viel Schlimmeres erlebt haben.<\/p>\n<p>Wie zum Beispiel Sportlerin und Ex-Model Turia Pitt, die w\u00e4hrend eines Marathons in ein Buschfeuer geriet und deren Hautoberfl\u00e4che zu 64 Prozent verbrannt war.<\/p>\n<p>Sie hat gelernt \u00fcber den Dingen zu stehen und wagt heute sogar die Behauptung, dass der Unfall das Beste ist, was ihr je passieren konnte, weil es ihr die Augen ge\u00f6ffnet hatte. <em>B<\/em>. <em>Jeffrey<\/em> Madoff kann das best\u00e4tigen, denn erst wenn die \u201eBig 4\u201c \u2013 Tod, Krankheit, Trennung oder Katastrophe \u2013 eingetreten sind, weiss man, dass es in der Realit\u00e4t nicht nur um \u00e4usserliche Sch\u00f6nheit geht, sondern es wichtigere Dinge gibt.<\/p>\n<p>Die deutsche Schauspielerin Nora Tschirner ist via Facebook auf die Kampagne zur Finanzierung der Dokumentation aufmerksam geworden und hatte eine gr\u00f6ssere Summe gespendet. F\u00fcr sie selbst ist das Thema eine grosse Herzensangelegenheit. So kam sie als Executive Producer dazu.<\/p>\n<p>\u201eMein K\u00f6rper ist mein Seelenverwandter\u201c, gesteht sie selbst im Film. Und das m\u00fcssen sich alle Frauen klar machen und aufh\u00f6ren dagegen anzuk\u00e4mpfen. Sie selbst darf sich in den Medien immer wieder Body Shaming anh\u00f6ren.<\/p>\n<p>Man kann nur hoffen, dass sich die Bewegung f\u00fcr ein positiveres K\u00f6rperbewusstsein auch in Zukunft weiter durchsetzen wird. Denn das st\u00e4ndige Di\u00e4ten und Rechtfertigen von zwei, drei Kilo mehr, einer grossen Narbe auf der Haut oder Dellen am Schenkel ist auf Dauer erm\u00fcdend und anstrengend.<\/p>\n<p>Hinzu kommt die seelische Belastung. Selten sind Frauen in der Lage, bestimmte Unternehmungen wegen ihres K\u00f6rpers zu geniessen \u2013 allen voran der Tag im Freibad oder am Strand.<\/p>\n<p>Das Damokles-Schwert der Size-Zero-Armee mit makelloser Haut schwebt st\u00e4ndig dar\u00fcber und f\u00fchrt zu einem eher unentspannten Tag. Dabei gibt es doch nichts besseres, als an einem heissen Tag am und im Wasser die Seele baumeln zu lassen.<\/p>\n<p>\u201eSogar das M\u00e4dchen aus dem Magazin hat nicht den K\u00f6rper im Magazin\u201c, stellt Brumfitt fest, als ein Foto von ihr im Fotostudio der australischen \u201eCosmopolitan\u201c so bearbeitet wird, dass es in das Ideal passt.<\/p>\n<p>Mia Freedman, ehemalige Herausgeberin der Zeitschrift, sah das \u00e4hnlich und wollte eine Size 16-Frau in einer Fotoserie und auf dem Cover vorstellen. Doch sie fand weder Designer noch Fotografen oder Stylisten, die sie bei ihrem Vorhaben unterst\u00fctzen wollten. Das zeige, wie verkorkst das Sch\u00f6nheitsbild ist.<\/p>\n<p>Wie weit dies gehen kann zeigt die Geschichte einer Magers\u00fcchtigen, die sich bis auf die Knochen heruntergehungert hat. In ihrem Gesicht sind die Spuren ihres t\u00e4glichen Kampfes mit dem D\u00fcnnsein und dem Essen deutlich zu sehen \u2013 \u201eBitte h\u00f6rt nicht auf zu essen!\u201c, ist ihr Appell an die Zuschauer. Obwohl sie dem vermeintlichen Ideal vom D\u00fcnnsein entspricht, ist sie alles andere als gl\u00fccklich.<\/p>\n<p>Den Kampf um den perfekten K\u00f6rper hat sie eindeutig verloren \u2013 und dabei auch sich selbst. Die Zahl der Magers\u00fcchtigen steigt seit Jahren trotzdem stetig an. Das liegt neben dem verkorksten Idealbild sicher auch an der Tatsache, dass makellose K\u00f6rper und eine d\u00fcnne Silhouette automatisch mit Gesundheit gleichgesetzt werden.<\/p>\n<p>Dabei ist das kein Indiz daf\u00fcr. Dickere Menschen und Frauen mit Cellulitis an den Schenkeln k\u00f6nnen fit und gesund sein und haben teilweise bessere Blutwerte als d\u00fcnne Models.<\/p>\n<p>Ungeachtet der Tatsache, dass D\u00fcnne gleichgesetzt werden mit Disziplin und Gesundheit, m\u00fcssen auch sie sich mit Body Shaming auseinandersetzen. Unsere Interviewpartnerin Kerstin Cook durfte sich schon einiges anh\u00f6ren und auch Topmodel Kate Moss hat ihr Fett wegbekommen \u2013 weil sie keinen trainierten K\u00f6rper hat, sondern \u201eskinny fat\u201c ist (schlank, aber trotzdem Fettp\u00f6lsterchen).<\/p>\n<p>Und selbst die durchtrainierten Frauen k\u00e4mpfen mit Kritik: Erfolgreiche Sportlerinnen werden als unweiblich und unsexy abgestempelt. Nicht mal mehr die M\u00e4nner sind davor sicher.<\/p>\n<p>Als Schauspieler Vin Diesel einen Bauchansatz bekam, enthielten die Schlagzeilen nicht selten Worte wie \u201eBierbauch\u201c, \u201eWampe\u201c und \u201efaul\u201c. Daher ist die Zahl der magers\u00fcchtigen M\u00e4nner gleichermassen angestiegen \u2013 inzwischen sind zehn bis 15 Prozent der Patienten vom \u201estarken Geschlecht\u201c.<\/p>\n<p>Fitness-Studios und Anabolika leisten ihr \u00dcbriges. Erkenntnissen der Champman-Universit\u00e4t zufolge sind 21 Prozent der M\u00e4nner unzufrieden mit ihrem Aussehen. 22 Prozent haben sogar schon versucht, ein unliebsames K\u00f6rperteil w\u00e4hrend intimer Stunden zu verdecken.<\/p>\n<p>Die sozialen Medien haben Body Shaming eine grosse B\u00fchne geschaffen. Wir k\u00f6nnen uns mit der ganzen Welt vernetzen, mit der ganzen Welt vergleichen und \u00fcber die ganze Welt meckern. Auffallend ist dabei, man kann es dort keinem recht machen kann.<\/p>\n<p>D\u00fcnnen M\u00e4dels unterstellt man, sie vermitteln ein ungesundes Sch\u00f6nheitsideal und \u201ePlus Size\u201c-Frauen wird vorgeworfen, sie seien schon ungesund und nur zu faul f\u00fcr Sport und richtige Ern\u00e4hrung. Die Folge der ganzen Kritiken sind nicht zuletzt Apps, mit denen man eben schnell die Schnappsch\u00fcsse optimieren kann.<\/p>\n<p>Besonders popul\u00e4r ist die App Facetune. Mit Hilfe von verschiedenen Werkzeugen l\u00e4sst sich der Teint dunkler machen, die Oberschenkel straffen und die Taille etwas schlanker ziehen. Einige popul\u00e4re Web-Stars gehen teilweise noch weiter \u2013 kein einziges Bild ist unbearbeitet.<\/p>\n<p>\u00dcberall wird optimiert und ein Filter dar\u00fcber gelegt. Gerade auf junge M\u00e4dchen haben die Influencer grossen Einfluss und helfen so ein unrealistisches Selbstbild weiterzuvermitteln.<\/p>\n<p>Daher gibt es neben \u201eEmbrace\u201c zahlreiche weitere Initiativen, die sich f\u00fcr ein realistisches K\u00f6rperbild einsetzen. So zum Beispiel vergangenes Jahr in Amsterdam: Frauen mit den verschiedensten K\u00f6rperformen haben blank gezogen, um sich gegen Body Shaming und Mobbing einzusetzen.<\/p>\n<p>Die Aktion \u201eBody Love\u201c setzt sich auf der ganzen Welt f\u00fcr mehr Selbstliebe und Akzeptanz ein. Auch in den sozialen Medien machen sie sich stark.<\/p>\n<p>Der Online Shop Asos verzichtet seit einigen Tagen auf Photoshop. Die neuen Bademode- und W\u00e4schekollektionen werden an zwar immer noch schlanken, aber unretuschierten Models gezeigt. Zu sehen sind neben den neuesten Schnitten und Trendfarben nun auch Dehnungsstreifen, Narben, ein kleines Speckr\u00f6llchen und Pigmentflecken. So wie im echten Leben eben.<\/p>\n<p>Klar handelt es immer noch um Modelk\u00f6rper, das ist schliesslich auch deren Kapital. Aber der Schritt geht in die richtige Richtung und zeigt: Auch Frauen, die mit ihrem K\u00f6rper Geld verdienen, haben kleine Makel, die allerdings noch lange nicht das Ende der Welt bedeuten.<\/p>\n<p>Trotz aller Bem\u00fchungen der Body Love-Bewegung stossen Firmen wie Dove oder seit kurzem auch Tchibo \u2013 beide setzen f\u00fcr ihre Werbungen normale Frauen mit unterschiedlichen K\u00f6rpern und \u201eSch\u00f6nheitsfehlern\u201c ein \u2013 immer wieder auf Kritik.<\/p>\n<p>Unter den Postings sind Kommentare zu lesen wie: \u201eDie sind doch nur zu faul zum Sportmachen\u201c, \u201eWenn ich solche Dellen h\u00e4tte, w\u00fcrde ich lieber im Schweiss ertrinken, als eine kurze Hose zu tragen\u201c oder \u201eMit dem Gesicht w\u00fcrde ich mich ja nicht auf die Strasse trauen\u201c.<\/p>\n<p>Was bewegt andere dazu, Menschen aufgrund ihres Aussehens zu diskriminieren? Die eigene Unzufriedenheit, wie Psychologen bereits in diversen Untersuchungen herausgefunden haben. Somit setzt sich ein Teufelskreis in Gang: Menschen, die unzufrieden mit sich sind, kritisieren andere, die dann ebenfalls unzufrieden werden.<\/p>\n<p>Diese Spirale muss durchbrochen werden. Statt andere zu beleidigen, sollte man lieber Komplimente verteilen, auch mal an sich selbst. Und Geschmack ist sowieso relativ. Irgendwer auf der Welt findet diese Person sch\u00f6n \u2013 sei selbst der Erste.<\/p>\n<h2>Tipps f\u00fcr ein besseres K\u00f6rpergef\u00fchl:<\/h2>\n<ul>\n<li><strong>Sei liebevoll<\/strong>: L\u00e4chle dich an, wenn du in den Spiegel schaust. Das Gehirn sch\u00fcttet bereits nach wenigen Sekunden Gl\u00fcckshormone aus, die eine positive Grundstimmung erzeugen.<\/li>\n<li><strong>Sei positiv<\/strong>: Mach dir und deinem K\u00f6rper Komplimente und sprich diese auch laut aus. Je \u00f6fter du sie sagst, desto eher glaubst du auch daran.<\/li>\n<li><strong>Schreib einen Liebesbrief<\/strong>: Und zwar an dich.<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Gramm zu viel hier, eine K\u00f6rbchengr\u00f6sse zu wenig da \u2013 nie haben wir uns mehr mit dem Bild des idealen K\u00f6rpers auseinandergesetzt als heute. Und nie haben wir mehr gegen dieses vermeintliche Bild rebelliert. 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